Brennholz- und Schlagraumversteigerungen in Neuried
Wir pflegen Tradition!
Seit Jahrhunderten wird das Holz aus unserem Gemeindewald für die warmen Stuben zu Hause versteigert. Im Moment erlebt der Energieträger Holz eine Renaissance und ist sehr gefragt. Einige Hiebe sind noch im Gange, die Holzernte geht jedoch bereits dem Ende zu. Wir können deshalb im Januar zwei Brennholzversteigerungen durchführen.
ZWEI BRENNHOLZVERSTEIGERUNGEN:
Samstag, 17. Januar 2026 im Altenheimer und Ichenheimer Rheinwald
9:30 Uhr,Treffpunkt: Ameise-Waldeingang Altenheimer Korbmacher. Zufahrt von Altenheim über Dammüberfahrt Forellenzucht, Zufahrt von Ichenheim über die Mühlbachbrücke und nach Norden entlang des Damms.
Wer sich eine Autowäsche sparen will kommt mit dem Fahrrad.
Wir versteigern die Brennholzpolter im Rheinwald vom Altenheimer Korbmacher entlang des Damms bis Ichenheimer Querriegel, Rheinwaldweg bis Kehlenbrücke, Flutmulde und Rheinvorlandweg.
Die Polter liegen im Überflutungsbereich und müssen zeitnah aufgearbeitet werden. Mit dem Zuschlag bei der Versteigerung findet der Gefahrenübergang statt. Spätestens an Ostern soll im Wald wieder Ruhe einkehren.
Für Bewirtung am Lagerfeuer ist wie letztes Jahr am Querweg Ichenheimer Kehle X Rheinwaldweg ab 11:00 Uhr gesorgt. Das Rathausteam um Waldwirt Andreas Delfosse lädt ein: Brennholz- und/oder Waldspeckkunden sind herzlich willkommen.
Samstag, 24. Januar 2026 im Altenheimer und Ichenheimer Wald
9:00 Uhr, Treffpunkt Altenheim: Waldeingang Mühlmättel bei der ersten Kuhbrücke. Zufahrt via Kläranlage-Altenheimer Mühle zum Mühlsträßel.
Wir versteigern die Brennholzpolter am Mühlsträßel und in der Langen Schneise.
11:00 Uhr, Treffpunkt Ichenheim: Heuweg Mitte im Jörgenwald
Wir versteigern die Brennholzpolter im Jörgenwald, Pfarrwald, Sportplatzwald, Täuferwald und Abtsrain.
Für Bewirtung am Lagerfeuer ist am Heuweg ab 11:00 Uhr gesorgt. Das Ichenheimer Ortschaftsrat-Team lädt ein: Brennholz- und/oder Waldspeckkunden
sind herzlich willkommen.
15:00 Uhr, Treffpunkt Lagerfeuer: Wir versteigern restliche Schlagräume aus Flächen, in denen das Nutzholz erst vor Kurzem gerückt wurde.
Auf lebhafte Versteigerungen und gute Waldgespräche am Feuer freut sich
Ihr Förster Gunter Hepfer
Es ist auch DEIN Wald! Es ist auch DEIN Dorf!
Waldrandpflege
Herbstzeit – Holzerntezeit!
Die ersten Bäume liegen bereits, allerdings nicht in unseren planmäßigen Durchforstungen, sondern in der Waldrandpflege, die wir in Zusammenarbeit mit der Forstlichen Forschungs- und Versuchsanstalt Freiburg neu denken und an zwei Pilotprojekten umsetzen: Zum einen am Waldrand im Altenheimer Gewann Stockacker und zum anderen im Ichenheimer Gewann Abtsrain. Sinn und Ziel der Maßnahmen sind die Verbesserung der Habitatqualität für Lichtwaldarten und dadurch ein Gewinn für die Artenvielfalt im Übergangsbereich zwischen Offenland und Wald.
Um die Strukturvielfalt zu bewahren und weiter zu verbessern wollen wir den Waldrand Abtsrain im Sommer und Herbst künftig regelmäßig beweiden: „Naturschutz durch BISS & SCHISS“.
Es ist auch DEIN Wald der Artenvielfalt!
Herzliche Grüße aus dem bunten Herbstwald
Ihr Förster Gunter Hepfer
Artenschutz durch Waldrandgestaltung
Pflanzaktion
Unter dem Motto „Es ist auch DEIN Wald“ pflanzten am vergangenen Samstagmorgen über 60 Helferinnen und Helfer im Ichenheimer Rheinwald nördlich der Ichenheimer Kehle. Erfreulich viele junge Familien plus Großeltern waren am Start: rund 20 Kinder wuselten auf den Pflanzflächen herum.
Und am Nachmittag ging's gleich weiter. Die 4. Mannschaft des TUS Altenheim engagierte sich auch in unseren Gemeindewald.
Insgesamt fanden rund 1300 junge Bäumchen eine neue Heimat auf den Hiebsflächen des vergangenen Winters. Dort standen zuvor durch Eschentriebsterben schwer pilzgeschädigte Eschen und durch Klimawandel dürregeschädigte Pappeln, die gefällt werden mussten. Gepflanzt wurde aufgrund der Klimaveränderung ein Eichenmischwald aus wärmetoleranten Baumarten: Eichen, Flatterulmen, Linden, Elsbeeren, Wildbirnen, Feldahorne, Nussbäume, Schwarz- und Silberpappeln. Aus der Naturverjüngung erwarten wir noch Eschen, Ahorne, Traubenkirschen und Hasel sodass ein bunt gemischter Wald aus vielen Baum- und Straucharten entstehen wird. Viel stehendes und liegendes Alt- und Totholz prägt den Charakter und die Artenvielfalt unseres Rheinwalds, „eine Spur wilder“ eben!
Viele Hände - schnelles Ende: Bald waren die Bäume gepflanzt. „Alle gehen heute zufrieden mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause, wir haben heute in einer schönen Gemeinschaftsaktion mit drei Generationen ein kleines Stück Heimat für die Zukunft gestaltet“, stellte Förster Gunter Hepfer beim großen Dankeschön fest. Auch Bürgermeister Tobias Uhrich war begeistert über den Zuspruch, den die Pflanzaktion auch dieses Mal wieder erfahren hat.
Zum Abschluss bewirteten Kämmerer Andreas Delfosse als „Serien- und Auftrags-Griller“ und Lutz Feißt mit Waldspeck und Würstle am Lagerfeuer.
NeuriedCARD's gab es noch zu gewinnen. Ohrenspitzen hieß es bei einem Vogelstimmenquiz: „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche…“.
Bei herrlicher Vorfrühlingsatmosphäre mit Vogelgezwitscher und Spechttrommeln gab es noch manches gute Gespräch am Lagerfeuer im Ichener Rhinwald.












