Alpakas als Beschützer auf dem Hühnerhof Heitzmann

 (df) Seit einigen Monaten leben auf dem Eierhof Reiner und Michael Heitzmann zwischen den vielen Hühnern, drei Alpakas. Ursprünglich stammen die Alpakas aus den südamerikanischen Anden, die dort vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet werden. Da Alpakas sehr soziale Tiere sind, fühlen sie sich in der Herde mit mindestens drei Tieren am Wohlsten. Sie können bis zu 25 Jahre alt werden. Es sind genügsame Tiere. Sie fressen frisches Gras, Heu und Karotten. Doch viele fragen sich, welche Aufgaben die Alpakas auf dem Eierhof in der südlichen Ortenau haben, so Michael Heitzmann. Da ihr natürlicher Feind, der Anden-Schakal ist und sie einen guten Instinkt und Gespür haben, reagieren sie auf alle vierbeinigen Tiere, die knapp über den Boden streifen. Daher betrachten Alpakas auch Füchse als Bedrohung und genau dieses Merkmal macht sie für Hühnerhalter, wie die Familie Heitzmann, so wertvoll. Weitere Vorteile sind, dass sich das Federvieh mit der Anwesenheit von Alpakas wohler fühlen und sie somit das gesamte Gelände in Anspruch nehmen. Auch die Greifvögel halten die Tiere alleine mit ihrem Dasein ab.

Aus Angst um seine Hühner recherchierte Michael Heitzmann, welche Abwehrmöglichkeiten es geben könnte.  Nach einigen Erfahrungsberichten, wurde entschieden, dass der Geheimtipp Alpakas die beste Lösung sei. Das Alpaka Trio, Bruno- Gerda- Maja, kommt  von einer Zucht aus der Ortenau. Seither sind Reiner und Michael Heitzmann nicht nur stolze Hühner- Besitzer, sondern auch Alpaka- Halter. Weitere Geflügelhalter in der Region sind an Alpakas interessiert und warten deshalb sehnlich auf Alpaka- Nachwuchs.

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