Einweihung der neuen Schule Plobsheim

Einen schönen Grund zum Feiern gab es in Plobsheim, der elsässischen Nachbargemeinde von Neuried: die neue Grundschule wurde in einem offiziellen Festakt eingeweiht. Die neuen Schulräume wurden zwar bereits im Januar bezogen, aber die Entwicklung der Corona-Pandemie ließ erst jetzt eine feierliche Eröffnung zu. Plobsheims Bürgermeisterin Michèle Leckler konnte eine stattliche Anzahl von Ehrengästen begrüßen, darunter mit Pia Imbs die im letzten Jahr gewählte Präsidentin der Euromeptropole Straßburg. Die Gemeinde Neuried wurde durch die Altenheimer Ortsvorsteher Jochen Strosack und Gerhard Moser vertreten. Ein Wiedersehen gab es auch mit der vormaligen Bürgermeisterin Anne-Catherine Weber. In ihrer Amtszeit wurden die Weichen für den Schulneubau gestellt.

Die Grundschule umfasst in Frankreich fünf Jahrgänge im Alter von 6 bis 11 Jahren. Die Schülerinnen und Schüler können sich über 15 modern eingerichtete Klassenräume freuen. Der Schulname "Au fil de l'eau" (Am Wasserlauf) bringt die schöne Lage am Dorfgiessen zum Ausdruck. Über diesen Wasserlauf wurde eine Brücke neu erbaut, um die Zufahrt zur Schule zu verbessern. Auch die Außenanlagen sind bereits fertiggestellt.

Insgesamt wurden Investitionen von ca. 7 Millionen Euro für den neuen Schulstandort in der Ortsmitte von Plobsheim getätigt. "Der Eigenanteil der Gemeinde von 4,7 Mio. € stellt für uns eine große Kraftanstrengung dar", äußerte sich Michèle Leckler in ihrer Ansprache. Doch mit dieser Baumaßnahme sieht sie die Gemeinde Plobsheim auch im Bildungsbereich für die Zukunft gut aufgestellt. Sie bedankte sich bei allen weiteren öffentlichen Stellen, die zur Gesamtfinanzierung beitrugen.

Erster Beigeordneter Charles Bapst ließ es sich nicht nehmen, die beiden Altenheimer Kommunalpolitiker durch die Schule zu führen. Besonders beeindruckend ist die architektonisch gelungene Gestaltung des Gebäudes. Auch die Gebäudetechnik entspricht den modernsten Anforderungen, um den Energie- und Heizungsbedarf auf ein Minimum zu reduzieren.

Jochen Strosack und Gerhard Moser überreichten als Geschenk der Gemeinde ein Glaskunstbild des Altenheimer Betriebes Glasdekore Teufel, das die grenzüberschreitende Landschaft am Oberrheim symbolisiert. Gleichzeitig wurde besprochen, die Aktivitäten zur schriftlichen Besiegelung der gemeinsamen Partnerschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder aufzunehmen. 

Bild 3:

Gerhard Moser und Jochen Strosack überreichen dem ersten Beigeordneten Charles Bapst und Bürgermeisterin Michèle Leckler das Gastgeschenk der Gemeinde Neuried (von links nach rechts). Für den schmucken Rahmen sorgt ein Elsässer Trachtenpaar.

 

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