"Unser Dorf hat Zukunft" - Schutterzell erreicht den 2. Platzz

Als 1. Sieger im diesjährigen Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" war Ulm am Mittwochabend in der Ullenburghalle Gastgeber der Preisverleihung durch Dr. Martin Schreiner, Dezernent für den Ländlichen Raum beim Landratsamt Ortenaukreis. In den Ansprachen wurde die Leistung beider Gemeinden gewürdigt, die mit viel ehrenamtlichen Engagement zeigten, wie lebenswert sie für Einwohner und Besucher sind und welche guten Zukunftsperspektiven sie haben. Renchen-Ulm galten die besten Wünsche für die nächste Stufe, die Beteiligung am Landeswettbewerb.

Eröffnet und begleitet wurde die Ehrungsfeier von der Seniorenband Renchen-Ulm unter Leitung von Manfred Bergmeier. "Wir freuen uns und sind stolz über den 1. Platz, den wir bei diesem Wettbewerb erreicht haben", betonte Renchens Bürgermeister Bernd Siefermann bei der Begrüßung der Teilnehmer der Ehrungsfeier. Glückwünsche galten der Delegation aus Neuried-Schutterzell mit Bürgermeister-Stellvertreter Peter Heuken und Ortsvorsteher Thomas Elble an der Spitze zum  2. Preis auf Kreisebene. Alle die an "Unser Dorf hat Zukunft" seien vorn vornherein schon Gewinner, weikl sie von den Spezialisten der Jury bei der Begehung und im Bewertungsprotokoll wertvolle Tips dazu erhielten, wie sie ihre Ortschaft nachhaltig weiterentwickeln und noch zukunfsfähiger machen können. Die Ullenburghalle als "Wohnzimmer" der Ortschaft stellte Siefermann als Beispiel des ehrenamtlichen Engagements und der Identifikation von Vereinen und Bürgern mit ihrer Ortschaft Ulm vor -. mit über 5000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde vor Jahren sie zu einem Schmuckstück saniert.

Seit 1962 führt die Ortenau den Landeswettbewerb "Unser Dorf ht Zukunft" durch, rief Dr. Schreiner eingangs in Erinnerung. Das erforderte 55 Jahre lang Durchhaltevermögen der Initiatoren, aber auch viel Kreativität, Engagement und Tatendurst der Aktiven vor Ort. Glückwünsche galten den beiden Ortschaften für ihre erfolgreiche Teilnahme, vor allem aber auch den ehrenamtlichen Helfern, von denen die erforderlichen Aktivitäten geplant und umgesetzt wurden. Durch ihren Einsatz haben sie gezeigt, dass ihr Wohnort Perspektiven hat, betonte Schreiner, gleichzeitig kam dabei auch ihre Verbundenheit zur Ortschaft und zu ihrer Heimat zum Ausdruck. „Die Teilnahme am Wettbewerb ist für uns vom Ortenaukreis ein Zeichen dafür, dass bei Ihnen die Dorfgemeinschaft funktioniert, lebendig und langfristig engagiert ist“, betonte Schreiner. Wichtig sei. Das zeigen auch die ständig fortentwickelten Kriterien des Wettbewerbs, dass sich die Teilnehmer auch dem Wandel stellen und Wege in die Zukunft aufzeigen.

Neben der Stärkung der Dorfgemeinschaft, Dankesworte galten auch den Mitgliedern der Jury, wobei Hansjörg Haas von der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau, Landschaftspflege als Geschäftsführer besonders herausgestellt wurde, der die Teilnehmer am Kreisentscheid schon bei der Vorbereitung begleitet. „Wir werden auch künftig einen Kreisentscheid durchführen“, fasste Schreiner zusammen. Der Landkreis, der dem ländlichen Raum zugeordnet ist, dürfe die Entwicklung nicht dem Zufall überlassen. Gemeinden und Ortschaften seien Teil unserer wunderschönen Kulturlandschaft, ihre Weiterentwicklung eine Herzenssache der Bevölkerung. Daher haben beide gewonnen, Ulm und Schutterzell – unabhängig von ihrer Platzierung im Wettbewerb.

Anschließend konnten die Ortsvorsteher die Preise in Empfang nehmen, wobei Schreiner auch die zentralen Aussagen der Bewertungskommission wiederholte. Für Schutterzell freute sich Thomas Eble, dass nach mehreren 3. Plätzen im Wettbewerb nun eine Steigerung auf den 2. Preis erreicht wurde. Ulms Ortsvorsteher Roland Boldt dankte im Schlusswort den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Vereinen, ohne die dieser 1. Preis nicht möglich gewesen wäre. Die Ortschaft habe sehr lange darauf hingearbeitet, praktisch ab der Sanierung der Ullenburghalle vor 15 Jahren, wobei er seine Amtsvorgänger Gottfried Walz und Peter Spraul ebenso in den Dank einbezog wie Bürgermeister Siefermann sowie Gemeinde- und Ortschaftsrat. „Wir werden uns den künftigen Herausforderungen stellen“, versicherte er und verwies auch auf das 950-jährige Jubiläum der Ortschaft, das 2020 gefeiert werden kann.

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