Verabschiedung von Gudrun Dreyer

(df) Im Gottesdienst am Sonntag in der Friedenskirche, in dem auch ein Kind getauft wurde, verabschiedete Prädikantin Friederike Wagner die langjährige Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Gudrun Dreyer, und dankte ihr für ihre langjährige Tätigkeit. 2003 wurde sie in den Kirchengemeinderat und 2007zur Vorsitzenden gewählt. In diese Zeit fielen zwei Vakanzen der Pfarrstelle - 2013 bis 2014 mit Pfarrer Heinz Adler aus Meißenheim und 2016 bis 2018 mit Pfarrer Axel Malter aus Allmannsweier und Pfarrerin Annette Stepputat. Ebenso fielen in diese Zeit die Renovierung der Kirche, die neue Orgel mit Weihe und nun die Planungen für das neue Gemeindehaus. Für all dies dankte ihr Friederike Wagner genauso wie auch im Namen des Kirchenbezirkes für ihren unermüdlichen Einsatz für die Kirchengemeinde. Sie wünschte ihr, dass sie loslassen kann.

Den Dank des Kirchengemeinderates überbrachte Ingrid Parden, die hierfür die Buchstaben des Wortes Danke benutzte; D - für Dranbleiben an Themen, A- für Aufmerksamkeit und Weitsicht, N – für Nachhaltigkeit, K- für Kreativität, E- für Energie und Elan. Der Kirchengemeinderat wünsche ihr, so Parden, von Herzen Gottes Segen für ihren weiteren Weg und dass sie loslassen kann. In den Dank schlossen sie auch Ehemann Klaus ein, dem sie wie Gudrun ein Präsent überreichten. Für die Gemeinde und den Ortsteil Altenheim bedankte sich Ortsvorsteher Jochen Strosack für die gute Zusammenarbeit insbesondere bei den Planungen zum neuen Gemeindehaus, aber auch für die gefundene Lösung für die Beleuchtung des Kirchturms und wünschte ihr für ihren Ruhestand alles Gute und Gottes Segen. Auch Bodo Holthaus, der sie als Pfarrer von Altenheim Jahre begleitete, reihte sich in die Dankesworte ein und meinte, vor 20 Jahren hat man sich bei einem Motorradgottesdienst, den er hielt, kennengelernt. Daraus ist eine echte Freundschaft, in der man auch schwere Stunden erlebte, entstanden. Die Zusammenarbeit mit Gudrun Dreyer war sehr gut, wenn es auch Meinungsverschiedenheiten gab. Er dankte ihr und ihrem Ehemann Klaus, der ihr immer den Rücken freihielt und erteilte den beiden seinen Lieblingssegen und wünschte ihnen für den neuen Lebensabschnitt, der jetzt beginnt, Gottes Segen.

Gudrun Dreyer bedankte sich für die schönen, lobenden und lieben Worte, die bestimmt ehrlich gemeint und aus vollen Herzen kommen. Sie möchte die Gelegenheit nutzen und sich bei allen bedanken, die in den vergangenen 15 Jahren mit ihr zusammen arbeiteten . Den Praktikantinnen, Pfarrerinnen und Pfarrern, die während der Vakanzen Dienst taten und noch tun, den drei Kitaleiterinnen, die gleich nach ihrem Rücktritt ganz spontan bei ihr vorbeikamen, um ihr zu danken und sie mit einem Präsent überraschten. Zeigt dies doch, dass sie ihre Arbeit geschätzt haben. Aber auch allen Mitarbeitern aus allen Kreisen und Gruppen der Kirche für das gute Miteinander. Ebenso den katholischen Mitchristen der St. Ulrichsgemeinde, mit denen eine herzliche Verbundenheit besteht genauso wie zu der politischen Gemeinde. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen aus den früheren Gremien, mit denen immer ein freundschaftliches Miteinander bestand und noch besteht. Dem jetzigen Gremium danke sie ebenfalls für die bisherige Zusammenarbeit und wünschte ihnen, dass sie das Vergangene gut aufarbeiten und für die kommende Zeit mit dem neuen Pfarrer Koch eine segensreiche Arbeit tun können. Ein ganz besonderer Dank ging an die Pfarrsekretärin Martina Jund und Kirchendienerin Frau Streck, mit denen sie all die Jahre super zusammengearbeitet hat. Wir waren ein gutes Team und können, so Dreyer, zufrieden sein was wir zusammen geleistet haben. So denke sie gerne an das 200 jährige Kirchenjubiläum zurück, das ganz ohne Pfarrer gemeistert wurde. Was ihr aber ganz besonders am Herzen lag ist das neue Gemeindehaus, für das sie jahrelang gekämpft hat, damit man ein Haus bekommt, welches für die Gemeinde und ihre Bedürfnisse passt. Sei wünsche und hoffe, dass es irgendwann einmal Realität wird. Sie kann, so Dreyer, auf eine vielseitige und intensive Arbeit in den vergangenen Jahren, die sie immer mit viel Herzblut gemacht hat, zurückblicken, und tut das auch mit einem gewissen Stolz. Nochmals einen herzlichen Dank an alle- für alles. Zum Schluss ein öffentliches Dankeschön an ihren Mann Klaus, der sie in all den Jahren immer unterstützte und geholfen hat und ihr immer den Rücken freihielt. Es liegen ein paar turbulente Wochen hinter ihr, aber nun werde sie loslassen und ihren Ruhestand in ihrem Garten im Schatten und im Pool zusammen mit Klaus genießen.

Bild unten v. l. Albrecht Ilch, Thomas Krehl, Matthias Broß, Ingrid Parden, Gudrun Dreyer, Prädikantin Friederike Wagner, Sabine Roth, Ingrid Stude, Gundi Weiß, Ortsvorsteher Jochen Strosack

 

 

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