Wanderfreunde aus Ichenheim auf Bergtour im Allgäu

(df)Zum 25. Mal haben die Wanderfreunde der Sportfreunde Ichenheim die Wanderstiefel für eine gemeinsame Wandertour geschnürt. Vor dem Start der Autofahrt nach Oberstdorf im Allgäu haben die Wanderkameraden den Friedhof in Ichenheim besucht und dem im letzten Jahr in den Bergen verunglückten Meinrad Siegenführ gedacht. Nach der Ankunft an der Talstation des Fellhorns ging es zu Fuß durch das liebliche Stillachtal aufwärts über Einödsbach, die Petersalp bis zur Enzianhütte. Nach dem Aufstieg mit über 900 Höhenmetern wurden die Wanderer mit einem herrlichen Ausblick auf das Stillachtal und Oberstdorf sowie einem leckeren Essen in der Enzianhütte belohnt.

Am Samstagmorgen wurde die Wanderung bei bestem Wanderwetter Richtung Rappenseehütte, eine beliebte Hütte des Alpenvereins die auf 2.100 m liegt, gemeinsam fortgesetzt. Die Rappenseehütte ist Ausgangspunkt für Anschlusstouren auf viele Allgäuer Berggipfel und auch Zwischenstation am bekannten Heilbronner Höhenweg. Die Wanderfreunde aus Ichenheim haben sich danach in zwei Leistungsgruppen aufgeteilt. Fünf der 13 Wanderer sind nach einer kleinen Tour rund um den Rappensee wieder auf die Enzianhütte abgestiegen um im Whirlpool zu entspannen, im Liegestuhl das Bergpanorama der Allgäuer Alpen zu genießen oder Fußball zu schauen. Die anderen acht ehemaligen Fußballer haben das Hohe Licht mit seinen 2.650 Meter  bestiegen. Ein herrlicher Rundblick bis zu den Schweizer Alpen war der Lohn für den anspruchsvollen Aufstieg, der mit einigen Schneefeldern gespickt war, die überquert werden mussten. Nach einer Vesperpause am Gipfelkreuz ging der Weg zurück über die Rappenseehütte bis zur Enzianhütte. Nach einem weiteren guten Abendessen wurde noch WM-Fußball geschaut und das selbst gebraute Bier von Hüttenwirt Daniel Schwegler genossen. Eine weitere Besonderheit der Enzianhütte die nur per Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen ist, sind der Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool und einem Massageangebot sowie Saiblinge die im hütteneigenen Fischteich schwimmen und als Fischfilet auf der Speisekarte stehen.

Nach einer weiteren Nacht im Matratzenlager und einem ausgiebigen Frühstück mussten sich die Wanderfreunde von der Enzianhütte verabschieden und den Abstieg antreten. Zunächst ging es über einen felsigen Pfad steil hinunter bis auf die Petersalp. Für den weiteren Rückweg bis zum Parkplatz bei der Fellhornbahn wurde dann der Fahrweg genutzt. Nach der Rückfahrt über die Bodenseeroute wurde noch auf dem Sportfest in Schutterzell zu einem gemeinsamen Abschlussessen eingekehrt und auf eine gute Heimkehr und drei wundervolle Tage angestoßen.

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