Erstelldatum13.11.2025
Ein Nachmittag voller Dank, Begegnungen und gelebter Kameradschaft
In der festlich geschmückten Herbert-Adam-Halle in Altenheim fand am Samstag das Alterskameradentreffen der Feuerwehren des Ortenaukreises statt. Gastgeber war in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Neuried, die zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem gesamten Kreisgebiet willkommen heißen durfte.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Begegnung, der Erinnerung und der Wertschätzung. Für viele der Gäste war es ein Wiedersehen mit alten Weggefährten, verbunden mit unzähligen Geschichten und Erlebnissen aus aktiven Feuerwehrzeiten – Momente, die den Geist und die Werte der Feuerwehrgemeinschaft eindrucksvoll spürbar machten.
Nach der musikalischen Eröffnung durch den Spielmanns- und Fanfarenzug Ichenheim-Meißenheim sowie Altenheim-Hofweier hieß der Obmann der Alterskameraden, Clemens Leistler, die Anwesenden herzlich willkommen. Anschließend richtete auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Michael Dietrich, seine Grußworte an die Gäste und unterstrich die Bedeutung der Alterskameradschaft als tragende Säule der Feuerwehrfamilie.
Bürgermeister Tobias Uhrich nutzte in seiner Ansprache die Gelegenheit, um sowohl den Alterskameraden als auch den vielen ehrenamtlich Engagierten in Neuried zu danken:
„Sie alle haben über viele Jahre, ja Jahrzehnte hinweg, einen großen Teil Ihres Lebens in den Dienst am Nächsten gestellt – dem Nächsten zur Ehr, der Wehr zur Wehr. Unzählige Male sind Sie nachts aufgestanden, wenn andere noch schliefen, um Menschen in Not zu helfen. Das verdient unseren größten Respekt, unsere Anerkennung und meinen ganz persönlichen Dank.“
Uhrich betonte zugleich die Rolle der Alterskameraden als Vorbilder für die kommenden Generationen:
„Sie sind es, die mit Ihrer Haltung und Ihrem Engagement zeigen, was Feuerwehrsein wirklich bedeutet: Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen, helfen – ganz selbstverständlich.“
Musikalisch und tänzerisch wurde der Nachmittag von echten Aushängeschildern der Gemeinde Neuried gestaltet:
der Kindervolkstanzgruppe des Musikvereins Altenheim, der Damengarde des TuS Altenheim sowie den Holderstockmusikanten, die den Nachmittag mit schwungvollen Melodien begleiteten. Diese Darbietungen sorgten für beste Stimmung und machten deutlich, wie vielfältig und lebendig das Vereinsleben in Neuried ist.
Ein großer Dank galt auch all jenen, die im Hintergrund zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Bürgermeister Uhrich hob dabei besonders den Obmann der Alterskameraden, Herrn Arthur Bläsi, den Kommandanten der Feuerwehr Neuried, Bernd Schwärzel, sowie die Abteilungskommandanten und die zahlreichen Helferinnen und Helfer hervor, die für Organisation, Bewirtung und Aufbau sorgten. Ebenso dankte er den Familien der Feuerwehrangehörigen, „die zuhause den Rücken freihalten, mitanpacken und manchmal auch einfach einen Kuchen beisteuern – ohne sie wäre vieles gar nicht möglich.“
Im Anschluss an die offiziellen Grußworte blieb viel Zeit für Gespräche, Kaffee und Kuchen und das Wiedersehen mit alten Kameraden. Der Austausch zwischen den Generationen stand dabei im Mittelpunkt – von der Erinnerung an große Einsätze vergangener Jahre bis hin zum stolzen Blick auf das, was die Feuerwehren im Ortenaukreis heute leisten.
Auch Kreisbrandmeister Bernhard Frei richtete sein Wort an die Gäste und hob hervor, wie wichtig die Alterskameradschaften für das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Feuerwehr sind:
„Unsere Alterskameradinnen und Alterskameraden sind lebende Geschichte. Sie tragen das Wissen, die Erfahrung und die Werte, auf denen unsere heutige Feuerwehrarbeit aufbaut.“
Der Nachmittag endete in bester Stimmung – musikalisch begleitet von den Holderstockmusikanten und getragen von der spürbaren Kameradschaft unter den Teilnehmern.
Zum Abschluss fasste Bürgermeister Uhrich den Tag mit einem Satz zusammen, der allen aus dem Herzen sprach:
„Dieser Nachmittag hat wieder gezeigt, was Feuerwehr, Ehrenamt und Gemeinschaft bedeuten – zusammenstehen, anpacken, füreinander da sein und miteinander feiern.“

