Erstelldatum07.04.2026
Austausch der Ried-Gemeinden: Zusammenarbeit weiter vertiefen und Zukunft gemeinsam gestalten
In der vergangenen Woche haben sich die Bürgermeister Bodo Lange (Meißenheim), Marco Gutmann (Schwanau) und Tobias Uhrich (Neuried) zu einem intensiven interkommunalen Austausch getroffen.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Dialog über aktuelle Entwicklungen, gemeinsame Herausforderungen und zukünftige Perspektiven in den Ried-Gemeinden. Die Kommunen sind in vielerlei Hinsicht ähnlich geprägt – sowohl strukturell als auch landschaftlich – und stehen vor vergleichbaren Aufgaben in Bereichen wie Infrastruktur, Hochwasserschutz, Tourismus und kommunaler Entwicklung.
Gerade im kommunalen Alltag bleibt häufig wenig Zeit, um sich vertieft mit strategischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Umso wichtiger ist es den Bürgermeistern, sich bewusst Zeit für den persönlichen Austausch zu nehmen, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Ein verbindendes Element ist dabei die gemeinsame Identität als Ried-Gemeinden. Diese bringt nicht nur ähnliche Rahmenbedingungen mit sich, sondern eröffnet auch zahlreiche Chancen für eine enge Zusammenarbeit. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Ressourcen effizient einzusetzen und Projekte gemeinsam voranzubringen.
Konkret wurden unter anderem die Ried-Wochen als gemeinsames touristisches Format sowie das Integrierte Rheinprogramm am Polder Ichenheim, Meißenheim und Ottenheim thematisiert. Beide Beispiele verdeutlichen, wie erfolgreiche Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg funktionieren kann und welchen Mehrwert sie für die Region bietet.
Darüber hinaus tauschten sich die Bürgermeister über weitere Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit aus – sei es bei der Entwicklung gemeinsamer Projekte, beim Austausch von Fachwissen oder bei der gegenseitigen Unterstützung im Verwaltungsalltag.
Einigkeit bestand darin, den eingeschlagenen Weg der engen Abstimmung konsequent weiterzugehen und die Zusammenarbeit künftig noch stärker zu intensivieren. Gerade mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen – von Klimaanpassung über Flächenentwicklung bis hin zur Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum – wird eine enge Kooperation zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Abschließend betonten die Bürgermeister, dass ein offener, vertrauensvoller und regelmäßiger Austausch eine zentrale Grundlage für eine erfolgreiche kommunale Zusammenarbeit ist. Gleichzeitig stärken solche Treffen auch den persönlichen Draht untereinander – ein nicht zu unterschätzender Faktor für eine funktionierende Partnerschaft zwischen den Gemeinden.

